Bäume, Sträucher, Blüten krautiger Pflanzen und auch Pilze – die zwar nicht zur Flora gehören, die wir aber dennoch gerne in unsere Betrachtung einbeziehen – bevölkern unseren Planeten. Wenn wir ihnen jedoch direkt vor unserer Haustür begegnen, entlang der Wege, auf den Wiesen oder am Rand der Dörfer, werden sie zu vertrauten Erscheinungen und stillen Begleitern des Gemeinschaftslebens.
Wie bei Freunden oder Nachbarn ist es schön, sie beim Namen nennen zu können und mehr über ihre Eigenschaften, ihren Charakter, ihre Beziehungen zu anderen Arten und ihren jahreszeitlichen Rhythmus zu erfahren.
Beim Wandern begegnen wir ihnen auf die ursprünglichste Weise: ohne Zwang und ohne in ihre Zeiten und Lebensräume einzugreifen. Schließlich teilen Pflanzen und Menschen dieselbe Umwelt, dieselbe Luft und dasselbe Wasser sowie dieselbe Erde, die uns trägt.
Wir gehen an ihnen vorbei, beobachten sie und lassen uns von ihrer Schönheit und manchmal auch von ihrem Duft berühren.
Viele dieser Pflanzen haben zudem eine wichtige Rolle in unserer Geschichte gespielt. Sie kennenzulernen bedeutet daher auch, die Wurzeln unserer Kultur und die Gründe für manche Verhaltensweisen, die uns bis heute prägen, besser zu verstehen.
(Die in den Beschreibungen angegebenen Nummern beziehen sich auf die Etappen, auf denen die jeweiligen Arten am leichtesten zu beobachten sind. Die folgenden Galerien zeigen nur einen Teil der reichen biologischen Vielfalt entlang des Cammino. Wenn dir unterwegs ein schönes Foto gelingt, teile es mit uns: Wir veröffentlichen es gerne und geben ihm den Raum, den es verdient!)